Judo

Judo ist die einzige paralympische Sportart, die ihren Ursprung (1982) in Asien hat. Im Jahre 1988 war sie erstmals bei den Paralympics in Seoul mit dabei. Seit 2004 in Athen gibt es auch Frauen-Judo im Programm der Sommer-Paralympics. Die Sportart wird nach den Regeln des Internationalen Judo-Verbandes (IJF) von Menschen mit einer Sehbehinderung ausgeübt. Eventuelle Defizite werden durch zusätzliche Regelungen ausgeglichen.

Trainingsstützpunkte in M-V
PSV Schwerin e.V., Abteilung Judo

www.judo-schwerin.de

www.psvschwerin.de

Weitere Infos unter www.vbrs-mv.de !
Als Trainer erwarte ich das bestmögliche Abschneiden meiner Athletin in Rio. Dabei wünsche ich mir, dass sie ganz viel Spaß hat und viele neue Eindrücke für ihr Leben mitnehmen kann. - Uwe Juch, Trainer Trainingsstützpunkt Schwerin
Ich wünsche mir, dass Carmen Brussig sich so fokussieren kann, wie bei den Paralympics in London 2012, und sie auch das benötigte Quäntchen Glück für den Wettkampf in Rio hat. - Alexandra Schiesser, Trainerin Trainingsstützpunkt Schwerin
Goalball

Goalball ist die weltweit beliebteste Ballsportart für Menschen mit Sehbehinderung und bereits seit 1976 paralympisch. Die Spieler sind unterschiedlich stark sehbehindert und tragen undurchsichtige Dunkelbrillen. Während des Spiels herrscht völlige Stille, damit die Spieler die Glöckchen im Inneren des 1,25kg schweren Hohlballes hören, mit dem sie Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung des Balles ausmachen können. Zwei Teams mit je drei Feld- und drei Auswechselspielern stehen sich auf einem 9 x 18m großen Spielfeld gegenüber. Die Tore erstrecken sich über die gesamte Spielfeldbreite von neun Metern an der Grundlinie und sind 1,3m hoch. Ziel des Spiels ist es, den Ball in das gegnerische Tor zu befördern. Die Spielzeit beim Goalball beträgt zweimal zwölf Minuten. (Quelle: ARD)

Trainingsstützpunkte in M-V
Landesstützpunkt Nachwuchs Neukloster

VFL Blau-Weiß Neukloster e.V.
Ansprechpartner: Christina Erpen
eMail: erpen@blindenschule-mv.de

Landesstützpunkt Rostock

Rostocker Goalballclub Hansa e.V.
Ansprechpartner: Reno Tiede
eMail: reno@goalball.de

Weitere Infos unter www.vbrs-mv.de !
Mit den Altersklassen 6 bis 10 wollen wir im Anfangstraining Interesse an der Sportart wecken. In der Altersklasse 10 bis 18 sichten und fördern wir gezielt, um neue Talente für die Jugendnationalmannschaft zu empfehlen. - Christina Erpen, Trainerin Landesstützpunkt Nachwuchs Neukloster
In Rio werden die Früchte der langen, harten Arbeit der vergangenen Jahre geerntet. Hinter jedem Athleten steht ein großes, starkes Team. - Bengt Behrens, Trainer Landesleistungszentrum Rostock
Para-Cycling Tandem

Radsport wurde erstmals Anfang der 80er-Jahre von blinden Radfahrern ausgeübt. Straßenrad-sport ist seit 1988 paralympisch, Bahnradfahren erst seit 1996. Gefahren wird nach den Regeln der Internationalen Radsport-Union (UCI), ergänzt um Regeln des Internationalen Paralympischen Comites (IPC), die aus Sicherheitsgründen einen Umbau am Fahrrad erlauben.

Athleten mit einer Sehbehinderung fahren mit einem „Piloten“ auf einem Tandem. Hier sitzt der Fahrer mit Sehbehinderung hinten und wird von einem "Piloten" gesteuert. Diese Rennen (Sprint, Verfolgung, Zeitfahren) werden auch bei den UCI-Para-Cycling-Wettbewerben gefahren und gehören zum paralympischen Programm.

Trainingsstützpunkte in M-V
PSV Schwerin e.V. , Abt. Radsport (nur Leistungssport)

Schweriner SC e.V., Abt. Radsport (nur Leistungssport)

www.para-cycling.de Weitere Infos unter www.vbrs-mv.de !
Zu Olympia und dann auch auf dem Podium zu stehen! Das ist auch für den Trainer sein Höhepunkt. Da arbeitet manchmal ein ganzes Jahrzehnt, um das zu erreichen. Dann ist man glücklich und kann es genießen. - Emanuel Raasch, Trainer Trainingsstützpunkt Schwerin
Elektro-Rollstuhlhockey

Hockey ist die treibende Sportart im Elektrorollstuhl-Sport. Ursprünglich kommt der Sport aus den Niederlanden. Elektrorollstuhl-Hockey ist keine paralympische Sportart. Es werden aber internationale Wettkämpfe, wie z.B. Welt- und Europameisterschaften, ausgetragen.

Spitzenverband in Deutschland ist der Deutsche Rollstuhl-Sportverband e.V., der Mitglied im Deutschen Behindertensportverband ist. Die internationale Sportorganisation ist die International Wheelchair and Amputee Sports Federation (IWAS).

Die erste IWAS Weltmeisterschaft fand im Juni 2004 im finnischen Helsinki statt. Weltmeister wurden die Niederlande, Vizeweltmeister das Team aus Deutschland. Bei den ersten Europameisterschaften 2005 in Rom belegte das deutsche Team nach einer starken Leistung den 2. Platz. Bei der WM 2010 wurde Deutschland Weltmeister.

2014 fand die Weltmeisterschaft in München statt. Mit Nationalspieler Sylvio Grubert von den Nording Bulls (KSG Lalendorf/Wattmannshagen e.V.) war wie bei der WM in Finnland erneut ein Spieler aus Mecklenburg-Vorpommern dabei. Deutschland belegte den 5. Platz.

Trainingsstützpunkte in M-V
KSG Lalendorf/Wattmannshagen e.V.

Ansprechpartner: Alf Möser
eMail: dbe335@t-online.de

Weitere Infos unter www.vbrs-mv.de !
Ich wünsche mir, dass Spieler der Nording Bulls als Mitglieder der Nationalmannschaft international erfolgreich abschneiden und Elektro-Rollstuhlhockey vielleicht auch mal paralympisch wird. - Dirk Kahl, Trainer Nording Bulls
Schwimmen

Schon bei den „1. Weltspielen der Behinderten“ 1960 in Rom war Schwimmen als eine von acht Sportarten vertreten. Spätestens mit den Paralympics 1992, die erstmalig im Anschluss an die Olympischen Spiele am gleichen Ort ausgetragen wurden, hatte sich die Sportart bei den Paralympics fest etabliert.

1960 konnte Deutschland in den Schwimmwettkämpfen insgesamt 14 Medaillen (9 x Gold, 3 x Silber, 2 x Bronze) gewinnen. Bei den Paralympics 2012 in London waren 21 deutsche Schwimmer/innen qualifiziert. Das deutsche Schwimmteam errang insgesamt 12 Medaillen (2 x Gold, 7 x Silber, 3 x Bronze). Mit Torben Schmidtke (Potsdam) war auch ein ehemaliger Sportler aus Mecklenburg-Vorpommern unter den Medaillengewinnern.

Trainingsstützpunkte in M-V
Landesleistungszentrum

Hanse Schwimmverein Rostock e.V.
eMail: andre.wilde@vbrs-mv.de

Trainingsstützpunkt Schwerin

Verein Freunde & Förderer der Mecklenburgischen Schule für Körperbehinderte Schwerin e.V.

Trainingsstützpunkt Stralsund

PSV Stralsund e.V. - Abt. Schwimmen

Weitere Infos unter www.vbrs-mv.de !
Die Sportler zu individuellen Höchstleistungen zu bringen und sie auf ihrem leistungssportlichen Weg zu begleiten, ist immer wieder eine tolle Erfahrung. - Andre Wilde, Trainer Landesleistungszentrum Rostock
In Rio werden die Früchte der langen, harten Arbeit der vergangenen Jahre geerntet. Hinter jedem Athleten steht ein großes, starkes Team. - Bengt Behrens, Trainer Landesleistungszentrum Rostock
Rollstuhlfechten

Rollstuhlfechten zählt zu den ältesten paralympischen Sportarten. Bereits 1960 stand sie bei den ersten offiziellen Paralympischen Spielen (damals noch „Weltspiele der Gelähmten“) in Rom auf dem Programm. In Deutschland wurde das Rollstuhlfechten durch den ehemaligen Direktor des Berufsförderungswerkes Wildbad Walter Weiß vorangetrieben. Zunächst trainierten 12 Teilnehmer unter Fechtmeister Richard Heimke das Säbelfechten. Im Jahre 1964 kamen Degen und Florett da-zu. Seit 1985 wird das Fechten innerhalb des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes (DRS) auch von Damen betrieben.

Trainingsstützpunkte in M-V
TuS Makkabi Rostock e.V.

Ansprechpartner: Alexander Bondar
eMail: Landestrainer@vbrs-mv.de Informationen

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Die Qualifikation meiner Athleten für die Paralympics ist für mich die Belohnung für investierte Zeit, Kraft und Trainingsdisziplin. Persönlich wünsche ich mir, dass alle Athleten 200% Leistung in Rio zeigen werden! - Alexander Bondar, Trainer Landesstützpunkt Rostock
Leichtathletik

Bereits bei den ersten „Weltspielen der Gelähmten“ 1960 in Rom gehörte die Sportart Leichtathletik zum paralympischen Programm. Deutschland gewann damals 13 Medaillen.

In London 2012 war Deutschland mit insgesamt 33 Athleten in der Leichtathletik vertreten. Jana Schmidt, 1. LAV Rostock e.V., gehörte zum TOP Team London des Deutschen Behindertensportverbandes. Über die Sprintdistanz von 100m sicherte sie sich im Finale die Bronzemedaille. Für Rio 2016 haben aus Mecklenburg-Vorpommern erneut die Rostockerin Jana Schmidt sowie die Greifswalder Nachwuchsathletin Lindy Ave (HSG Uni Greifswald e.V.) Chancen, sich zu qualifizieren. Die frühzeitige Talentsichtung sowie die langfristige Nachwuchs- und Kaderförderung erfolgt in den nachfolgenden Trainingsstützpunkten des Verbandes für Behinderten- und Rehabilitationssport M-V e.V..

Trainingsstützpunkte in M-V
1.LAV-Rostock e.V.

eMail: info@lav-rostock.de

SG 03 Ludwigslust/Grabow e.V.

eMail: sportandy@arcor.de

SC Neubrandenburg e.V.

eMail: tinadittmer@gmx.net

HSG Uni Greifswald e.V.

eMail: peer.kopelmann@vbrs-mv.de

Landesleistungszentrum Greifswald

eMail: peer.kopelmann@vbrs-mv.de
www.llz-behindertensport-mv.de

Weitere Infos unter www.vbrs-mv.de !
Jeder Leistungssportler träumt von den Olympischen oder Paralympischen Spielen. Ich freue mich, junge Athleten auf ihrem langen Weg zu den Paralympischen Spielen begleiten zu dürfen. - Dr. Peer Kopelmann, Trainer Landesleistungszentrum Greifswald
Ich möchte Talente und Nachwuchssportler dazu befähigen, den Trainingsprozess aktiv mit zu gestalten und zielstrebig und ehrgeizig auch nach Beendigung der Schule weiter zu trainieren. Eine Teilnahme an den Paralympics ist ein ganz besonderes und großes Ziel. - Christina Dittmer, Trainierin Trainingsstützpunkt Neubrandenburg
Olympia ist etwas ganz Besonderes, auch wenn man schon einmal daran teilgenommen hat. Mich beeindrucken immer wieder die zu erlebende Vielfalt der Sportarten und die verschiedenen Menschen, die sich begegnen. - Peter Schörling, Trainer Trainingsstützpunkt Rostock
Boccia

Boccia ist in einigen Wettkampfklassen eine paralympische Sportart, die ihre Paralympics - Premiere 1984 feierte. Das Spiel wurde im 16. Jahrhundert von Italienern entwickelt und ist auf das lateinische Wort für Ball (bottia) zurückzuführen. (Quelle: ARD)

Beim Boccia versuchen die Spieler, einen Lederball möglichst nah an eine zuvor geworfene weiße Kugel („Jackball“) zu platzieren. Dies erfordert eine gute Wurftechnik und hohe Präzision.

In Deutschland wird Boccia im Leistungssport nach den Regeln der International Sports Federation (BISFed) gespielt. Federführender Verband ist in Kooperation mit dem Deutschen Behindertensportverband e.V. der Bundesverband für körper- und mehrfachbehinderte Menschen (bvkm).

Trainingsstützpunkte in M-V
Trainingsstützpunkt Neubrandenburg:

Neubrandenburger SC e.V.
Ansprechpartner: Christina Dittmer
Homepage: www.sc-neubrandenburg.de

Landesleistungszentrum – Sport mit Handicap Greifswald:

Ansprechpartner: Dr. Peer Kopelmann, Jenns Golzow
Homepage: www.llz-behindertensport-mv.de

Weitere Infos unter www.vbrs-mv.de !
Ich möchte Talente und Nachwuchssportler dazu befähigen, den Trainingsprozess aktiv mit zu gestalten und zielstrebig und ehrgeizig auch nach Beendigung der Schule weiter zu trainieren. Eine Teilnahme an den Paralympics ist ein ganz besonderes und großes Ziel. - Christina Dittmer, Trainerin Trainingsstützpunkt Neubrandenburg
Rollstuhlrugby

Rollstuhlrugby wurde in den späten 1970ern in Kanada entwickelt, wird heutzutage in über zwanzig Ländern in der ganzen Welt gespielt. In Kanada nannte man die Sportart zunächst Murderball.

Rollstuhl-Rugby ist ein Sport, der Elemente des Handballs, Basketballs und Eishockey miteinander vereint. Er wird seit 2000 mit gemischten Teams aus vier Feldspielern und maximal acht Auswechselspielern gespielt. Ein Spiel dauert 4 x 8 Minuten. Um Chancengleichheit zu wahren, werden die Spieler in sieben Punkteklassen eingeteilt. Jedes Team darf mit seinen vier Spielern nicht mehr als acht Punkte überschreiten - je besser die funktionelle Bewegungsmöglichkeit der Athleten ist, desto mehr Punkte. Ziel des Spiels ist es, einen Volleyball über das Spielfeld (Basketballfeld) zu bringen und hinter der Torauslinie der gegnerischen Mannschaft zu platzieren. Einen Punkt gibt es erst, wenn auch der Spieler mit seinem Rollstuhl diese Linie überquert und den Ball sicher unter Kontrolle hat. (Quelle: ARD)

Trainingsstützpunkte in M-V
Landesleistungszentrum – Sport mit Handicap

Greifswalder Sportgemeinschaft 01 Greifswalder Rollmöpse
eMail: rugby@gsg01.de
www.gsg01.de
www.llz-greifswald.de

Weitere Infos unter www.vbrs-mv.de !
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