Rollstuhlfechten EM in Terni (Italien)
Sylvi Tauber und Balwinder Cheema (TUS Makkabi Rostock) wollen ihre gute Form im italienischen Terni vom 17. - 23.09.2018 bestätigen.

Sylvi Tauber beim Weltcup in Pisa

Para Leichtathletik EM vom 20. - 26.08.2018 in Berlin
Die beiden Greifswalder HSG-Athletinnen Hanna Wichmann und Lindy Ave starteten bei den Para Leichtathletik Europameisterschaften im eigenen Land.

Europameisterin Lindy Ave begeistert Berliner Publikum

Der größte Coup gelang am ersten Wettkampftag im Berliner Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportpark Lindy Ave, die erstmals einen Titel holen konnte. Über 400 Meter rannte die 20-Jährige von der HSG Uni Greifswald in 1:04,12 Minuten ins Ziel, obwohl sie bislang international nur über die 100 und 200 Meter in Erscheinung getreten war: „Ich habe gar nicht damit gerechnet, weil die 400 Meter sonst nicht meine Strecke sind. Umso glücklicher bin ich jetzt, die Renneinteilung war perfekt. Vor eigenem Publikum, das ist krass. Die nächsten Tage will ich weiter Gas geben.“ - Quelle: DBS
Am 3. Tag der Para Leichtathletik EM in Berlin stößt Hanna Wichmann von der HSG Uni Greifswald die Kugel auf den Bronzerang (4,45 Meter). Im Weitsprung sprang sprang Lindy Ave 4,71 Meter und sagte: „Es war super, aber die Landung hätte besser sein müssen.“ Trainer Peer Kopelmann zeigte sich wesentlich euphorischer: „Es war ein schöner Wettkampf, Lindy war sehr souverän und meiner Ansicht nach auch überraschend gut.“ - Quelle: DBS
Über 200 Meter musste sie sich am 4. Wettkampftag in 27,24 Sekunden nur Weltrekordhalterin und Superstar Sophie Hahn aus Großbritannien geschlagen geben, war aber überglücklich: „Es war auf jeden Fall Gegenwind, aber hinten raus hat es gut geklappt. Meine Ausbeute hier ist bislang überraschend gut, wobei die 100 Meter und die Staffel ja noch kommen.“- Quelle: DBS
Lindy Ave sammelte am vorletzten Wettkampftag über 100 Meter in 13,21 Sekunden ihre vierte Medaille. Nach einem mäßigen Start rollte sie das Feld von hinten auf und musste nur Weltrekordhalterin Sophie Hahn (Großbritannien) den Vortritt lassen: „Der Start war nicht so toll, da habe ich eigentlich nicht mehr damit gerechnet, noch eine Medaille zu holen. Aber umso schöner ist es jetzt." - Quelle: DBS

Para Schwimmen EM in Dublin vom 13. - 19.08.2018
„Das sind hier in Dublin wahre Grahl-Festspiele. Auch Neele Labudda mit Lagen-Bronze und Katherina Rösler mit vielen Bestzeiten konnten voll überzeugen“, freute sich deren Coach André Wilde. – Quelle: https://www.svz.de/20754217 ©2018

3 x Gold, 1x Silber für Denise Grahl und 1 x Bronze für Nele Labudda

Nach Gold über 50 Meter Freistil mit Europarekord und über 50 Meter Schmetterling in der Klasse S7, schlug Denise Grahl über 100 Meter Freistil am Samstag schon zum dritten Mal als Erste an. Von Beginn an schwamm die 25-Jährige vom Hanse SV aus Rostock ein ambitioniertes Rennen und setzte sich bereits auf den ersten 50 Metern von ihren Konkurrentinnen ab. Mit einem komfortablen Vorsprung schlug sie mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:11,62 Minute an und verpasste damit den Europarekord von Kirsten Bruhn um nur eine einzige hundertstel Sekunde. „Ich bin super zufrieden mit der Zeit. Die eine Hundertstel zum Europarekord wäre vielleicht noch drin gewesen, aber ich bin trotzdem super glücklich“, berichtet die dreifache Europameisterin.
Doch mit dem dritten Titel sollte noch nicht Schluss gewesen sein – über 400 Meter Freistil in der S7 gewann Grahl am letzten Wettkampftag Silber hinter der Schweizerin Nora Meister. Mit 5:41,33 Sekunden verbesserte sie ihre Vorlaufzeit um knapp 15 Sekunden und stellte auch über diese Distanz eine neue persönliche Bestzeit auf. „Ich bin mehr als zufrieden mit den Zeiten, die ich hier in Dublin abgeliefert habe. Das habe ich im Vorfeld so selbst nicht erwartet“, sagt Denise Grahl erschöpft nach ihrem letzten Rennen.
Nicht weniger bemerkenswert war der Auftritt der erst 15-jährigen Nele Labudda vom Hanse SV aus Rostock über 200 Meter Lagen. Als Küken des deutschen Teams bei den diesjährigen Europameisterschaften in Dublin setzte sie sich im Schlussspurt gegen die Weißrussin Zudzilava durch und gewann Bronze – und damit ihre erste internationale Medaille. - Quelle: DBS

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